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Leckrate eines Fahrradreifens

Warum werden Leckagen in mbar · l/s definiert? Diese Frage wird unseren Lecksuchexperten häufig gestellt. Wir möchten dieser Frage mit einem leicht verständlichen und bekannten Beispiel begegnen - einem Fahrradreifen.

Auf den Fahrradreifen treffen folgende Anforderungen zu:

Nach dem Aufpumpen mit dem richtigen Druck möchten wir, dass der Reifen innerhalb von 6 Monaten nicht mehr als 1.000 mbar verliert. Dabei definieren wir einen fortschreitenden Druckverlust. Unter der Annahme, dass der Fahrradreifen ein Volumen von ca. 1,5 Liter hat, führt dies zur maximal zulässigen Leckrate eines Fahrradreifens in: Druck (mbar) mal Volumen (l), über die Zeit (s):


QpV
[mbar l/s]
[Leckagerate]
V
[l]
[Volumen Prüfobjekt]
p1
[mbar]
[Anfangsdruck
p2
[mbar]
[Enddruck]
t
[s]
[Prüfzeit]
Q_{pV} \left[ \frac{mbar \times l}{s} \right] = \frac{1000 \ mbar \times 1.5 \ l}{1.5 \times 10^{7} \ s} = 1.0 \times 10^{-4} \ mbar \ l / s