CDP ist eine globale gemeinnützige Organisation, die das weltweit führende unabhängige System zur Umweltberichterstattung betreibt. Durch seine Bewertung des Lieferantenengagements (Supplier Engagement Assessment) beurteilt das CDP, wie effektiv Unternehmen ihre Lieferanten zu klimarelevanten Themen in fünf Schlüsselbereichen einbinden: Unternehmensführung und Geschäftsstrategie, Zielvorgaben, Emissionsberichterstattung, Risikomanagementprozesse und Lieferantenengagement.
Nachhaltigkeit in allen Betriebsabläufen verankern
Die Bewertung spiegelt den ganzheitlichen Ansatz von Pfeiffer wider, Nachhaltigkeit in seine Entscheidungsfindung zu integrieren. Das Unternehmen verfolgt an allen seinen Standorten weltweit einen strukturierten Fahrplan, um seinen CO₂-Fußabdruck durch eine Kombination aus operativen Optimierungen und Investitionen in neue Technologien zu verringern. Zu den Maßnahmen zählen die Modernisierung von Gebäuden und Produktionsprozessen, die Einführung von Energieüberwachungssystemen und Lösungen zur Energierückgewinnung sowie der Ausbau von Photovoltaikanlagen und die verstärkte Nutzung von Elektrofahrzeugen, um den Energieverbrauch und die Emissionen schrittweise zu senken.
Diese Maßnahmen werden durch klar definierte Klimaziele unterstützt. Pfeiffer hat wissenschaftlich fundierte Ziele verabschiedet, die auf das Erreichen einer Netto-Null-Emissionsbilanz bis 2050 ausgerichtet sind und von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert wurden. Diese Ziele bilden einen langfristigen Rahmen für die Reduzierung der Emissionen in den Betriebsabläufen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
„Bei Pfeiffer sehen wir Klimaschutz als eine Verantwortung, die über unsere eigenen Betriebsabläufe hinausgeht und die gesamte Wertschöpfungskette umfasst,” sagt Peter Dolega, Head of Sustainability. „Das CDP-Rating spiegelt die Fortschritte wider, die wir gemeinsam mit unseren Lieferanten machen, um Transparenz zu erhöhen, die Zusammenarbeit zu stärken und die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.”
Transparenz und Verantwortung als Grundlagen für den Klimaschutz
Transparenz spielt auch eine zentrale Rolle im Nachhaltigkeitsansatz des Unternehmens. Pfeiffer veröffentlicht seinen gesamten CO₂-Fußabdruck für alle Emissionsbereiche (1, 2 und 3). Die Berichterstattung wird von einem externen Prüfer unabhängig verifiziert, um Konsistenz und Zuverlässigkeit sicherzustellen.
Gleichzeitig baut Pfeiffer das ESG-Management innerhalb der Organisation weiter aus. Im Einklang mit den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) identifiziert, bewertet und steuert das Unternehmen systematisch nachhaltigkeitsbezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen. Zum Beispiel wurden Scope 3-Emissionen als eine wesentliche Chance identifiziert, die zu Wettbewerbsvorteilen führen kann. Lieferantenengagement bleibt ein wichtiges Element dieses Ansatzes. Nachhaltigkeitsaspekte sind in das Due-Diligence-Programm von Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions integriert, mit Fokus sowohl auf Menschenrechte als auch auf Umweltverantwortung. Die Lieferanten werden entsprechend ihrer Risikoexposition in diesen Bereichen priorisiert, und Lieferanten mit höherem Risiko erhalten gezielte Schulungen und Unterstützung. Darüber hinaus sind alle Lieferanten verpflichtet, einen Verhaltenskodex zu unterzeichnen, der Verpflichtungen zur Verringerung der Umwelt- und Klimaauswirkungen enthält und durch klare Verfahren gestützt wird, die im konzernweiten Einkaufshandbuch festgelegt sind.