Eine weitere Möglichkeit, den Ausschussgrad für Ihr Produkt zu definieren, besteht darin, die maximal zulässige Fehlergröße zu definieren, die in Ihrem Prüfteil toleriert werden kann. Die Idee bei dieser Methode ist, dass jeder Defekt, der kleiner als die definierte „maximale Defektgröße“ ist, durch das Medium innerhalb des Teils blockiert wird bzw. den Eintritt kritischer Medien in das Teil nicht zulässt. Dieser Ansatz wird häufig im Pharmabereich eingesetzt, wo die Ausschussraten in Abhängigkeit von der Virus- oder Bakteriengröße definiert werden. Auch in verschiedenen US-Automobilnormen hat sich die Definition maximaler Fehlergrößen in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt. ATC (seit 2017 Teil von Pfeiffer Vacuum) spielte bei vielen dieser Verifikationsprozesse mit Testmessungen in unseren zertifizierten Labors eine wichtige Rolle. Dabei haben wir geholfen, maximal zulässige Leckageraten für verschiedene Branchen und Anwendungen zu definieren.
Im Allgemeinen werden kalibrierte Lecks verwendet, um:
- Lecksuchausrüstungen auf Basis der zu detektierenden Leckrate einzurichten
- Die Detektionsfähigkeit von Lecksuchsystemen zu prüfen und zu validieren
- Lecksuchmethoden und Geräte zu vergleichen
Pfeiffer Vacuum profitiert von unserem nach ISO 17025 zertifizierten Kalibrierlabor.