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Kontaminationsmanagementsysteme

Steigerung der Halbleiterausbeute

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Mit Kontaminationsmanagementsystemen von Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions lässt sich die Ausbeute in jedem Schritt der Produktion empfindlicher Bauteile wie Chips oder integrierter Schaltkreise (Integrated Circuits, ICs) deutlich steigern.

Entdecken Sie unsere Kontaminationsmanagementsysteme

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    APA 302

    Gewährleistet eine präzise und zuverlässige Steuerung von durch Luftströmungen übertragenen Verunreinigungen (Airborne Molecular Contamination, AMC) in Halbleiter-Pods.

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  • adpc

    ADPC 302

    Kontaminationsmanagement nach dem trockenen Verfahren zur produktionsbegleitenden Überwachung von Partikelverunreinigungen in der Halbleiterindustrie.

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  • apr

    APR 4300

    Dekontaminiert Wafer und deren Transportboxen (Front Opening Unified Pods) auf molekularer Ebene und schützt sie während der Wartezyklen.

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  • apac

    AMPC

    Die ideale Lösung für die Echtzeit-Überwachung von durch Luftströmungen übertragenen Verunreinigungen (Airborne Molecular Contamination, AMC) in Reinräumen und Equipment-Front-End-Modulen (EFEM).

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APA 302

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Pod-Analyzer

  • Hochempfindliche Echtzeit-Überwachung von Verunreinigungen
  • Frühzeitiger Nachweis von durch Luftströmungen übertragenen Verunreinigungen (Airborne Molecular Contamination, AMC) in Front Opening Unified Pods (FOUPs)
  • Verschiedene Analyseverfahren
  • Verbesserte Effizienz der FOUP-Waschanlage und optimierte Wartezyklen
  • Entspricht SEMI S2/S8

Kostenloses Angebot anfordern

Vorteile des APA 302

Effiziente Kontaminationsüberwachung

Das APA 302 ist ein einzigartiges produktionsbegleitendes Überwachungstool für die anspruchsvolle Chipproduktion in Reinraumumgebungen. Es bietet eine hochempfindliche Echtzeitmessung von durch Luftströmungen übertragenen Verunreinigungen (Airborne Molecular Contamination, AMC) in Front Opening Unified Pods (FOUPs). FOUPs sind abgedichtete, standardisierte Transport- und Lagerbehälter für Siliziumwafer.

Sie schützen die Wafer während der Wartezyklen zwischen den Prozessschritten vor Feuchtigkeit und AMC wie Fluorwasserstoff (HF). Diese Verunreinigungen können im Inneren eines FOUPs freigesetzt werden und Kristallwachstum auf strukturierten Wafern verursachen, was zu Ausbeuteverlust und Leistungsminderung führt. Das APA 302 entnimmt Proben der AMC durch die FOUP-Filter und ermöglicht so einen frühzeitigen Nachweis von Verunreinigungen. Es erreicht Nachweisgrenzen im ppb-Bereich (parts per billion by volume).

Bei einem Messzyklus von nur zwei Minuten bietet das System hohe Empfindlichkeit. Es nutzt die Ionenmobilitätsspektroskopie, Flammenionisationsdetektion, UV-Fluoreszenzspektroskopie oder Cavity-Ring-Down-Spektroskopie. Wenn kein FOUP an den Beladestellen angedockt ist, überwacht das APA 302 automatisch die Umgebung des Reinraums und gewährleistet so eine kontinuierliche Kontaminationskontrolle.


Zuverlässige Analyse der FOUP-Umgebung


Zur Sicherstellung einer konstanten Leistung ist das APA 302 mit einer Autokalibrierungsfunktion ausgestattet, die in regelmäßigen Abständen ausgeführt wird. Die AMC-Überwachung kann in Pods wie FOUPs (Front Opening Unified Pods) oder FOSBs (Front Opening Shipping Boxes) mit oder ohne Wafer durchgeführt werden, was maximale Flexibilität für verschiedene Prozessstufen bietet. FOUPs können entweder manuell oder über den OHT (Overhead Hoist Transport) an den beiden Beladestellen bereitgestellt werden. Die Kombination dieser Funktionen optimiert die Wartezyklen zwischen den einzelnen Prozessschritten, ermöglicht die sofortige Erkennung von erhöhten Kontaminationswerten und verbessert die Gesamtausbeute.

ADPC 302

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Kontaminationsmanagement nach dem trockenen Verfahren

  • Effiziente Partikelüberwachung bis 10 Nanometer
  • Innovative Partikelmessung
  • Trockener Prozess ohne Wasserverbrauch
  • Schnelle, vollautomatisierte Messungen und konsistente Ergebnisse

Kostenloses Angebot anfordern

Vorteile des ADPC 302

Effiziente Partikelüberwachung

Nanopartikel in der Luft und in Wafer-Transportboxen können Schäden an Halbleiterchips verursachen und zu einem erheblichen Ausbeuteverlust führen. ADPC 302, das innovative Kontaminationsmanagement nach dem trockenen Verfahren, misst die Anzahl der Partikel in Wafer-Transportboxen, einschließlich FOUPs (Front Opening Unified Pods) und FOSBs (Front Opening Shipping Boxes).

Das System nutzt ein vollautomatisiertes, patentiertes Verfahren, um Partikel in den Boxen – einschließlich der Tür – zu lokalisieren und zu zählen. Das ADPC 302 wurde von führenden Halbleiterfabriken qualifiziert und kann sowohl für die Serienproduktion als auch für F&E-Analysen genutzt werden. Zu den Hauptanwendungen gehören die Transportbox-Charakterisierung, die Optimierung der Dekontaminationsstrategie sowie die Qualitätskontrolle der Reinigung.


Vorteile des trockenen Verfahrens


Das trockene Verfahren (Dry Particle Counter) des ADPC 302 bietet deutliche Vorteile gegenüber der herkömmlichen Methode, die auf Wasserverbrauch basiert und in nassen Verfahren (Liquid Particle Counter) zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu diesen konventionellen Systemen ist das trockene Verfahren vollautomatisch und lässt sich nahtlos in die Produktionslinie integrieren. So können Messungen ohne Unterbrechung des Herstellungsprozesses und ohne zusätzliches Bedienpersonal durchgeführt werden. Mit einer Messzeit von nur sieben Minuten arbeitet das ADPC 302 bis zu viermal schneller als Systeme auf der Grundlage des nassen Verfahrens. So kann das System acht Transportboxen pro Stunde bearbeiten, während mit wasserverbrauchsbasierten Verfahren nur zwei Boxen pro Stunde geprüft werden können.

APR 4300

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Pod-Regenerator

  • Zuverlässige Dekontamination und Schutz von Wafern
  • Reduzierung von durch Luftströmungen übertragenen Verunreinigungen (Airborne Molecular Contamination, AMC)
  • Effizienter mehrstufiger Reinigungsprozess
  • Deutliche Steigerung der Ausbeute
  • Optimierung der Wartezyklen

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Vorteile des APR 4300

Zuverlässige Dekontamination und Schutz

Das APR 4300 ist ein fortschrittliches System zur Dekontamination von Wafern und zu ihrem Schutz während der Wartezyklen. In der Halbleiterproduktion können durch Luftströmungen übertragene Verunreinigungen (Airborne Molecular Contamination, AMC) auf der Oberfläche von Wafern und FOUPs (Front Opening Unified Pods) adsorbieren, was zu Kristallwachstum, Ausbeuteverlust und verminderter Qualität führt. Das APR 4300 verhindert in einem mehrstufigen Prozess effektiv die Adsorption organischer oder anorganischer Moleküle.

Die FOUPs werden zunächst mit laserbasierter Deformationsüberwachung auf den gewünschten Betriebsdruck konditioniert. Die Laser sind strategisch im oberen Teil der Vakuumkammer platziert und auf den FOUP gerichtet. Dies gewährleistet eine kontinuierliche und präzise Messung von Oberflächenveränderungen oder Druckschwankungen innerhalb der FOUPs und bewahrt so deren Integrität. Im Anschluss werden Schadstoffe durch eine Vakuumspülung entfernt, die durch wiederholtes Evakuieren und Entlüften die gezielte Reinigung von Schadstoffen und molekularen Verunreinigungen erreicht. Dieser Prozess findet in den vier übereinander angeordneten Vakuumkammern des Systems statt.

Nach der Vakuumspülung wird die Kammer mit reinem Stickstoff gespült. Dies stabilisiert die Oberflächen und verhindert eine erneute Verunreinigung. So wird die Ausbeute einer Fab deutlich gesteigert, und die Wartezyklen zwischen den einzelnen Prozessschritten können optimiert werden.

AMPC

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System zur Multiport-Umgebungsüberwachung

  • Überwachung und Analyse von Kontaminationsdaten mit Übertragung an die Fab-Steuerungssoftware für bessere Prozesssteuerung und -optimierung
  • Modernste Analysatoren und innovative Ventile
  • AMPC Erweiterungsrahmen: eine optionale Einheit zur Installation zusätzlicher Analysatoren
  • Software für das Probenmanagement
  • Datenspeicherung mit Echtzeit-Übertragung und Fernzugriff

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Vorteile des AMPC

Datenmanagement und -austausch mit dem Netzwerk der Fab

Durch Luftströmungen übertragene molekulare Verunreinigungen (Airborne Molecular Contamination, AMC) sind ein wesentlicher Faktor für Ausbeuteverluste in Halbleiterfabriken. Um überwachen und kontrollieren zu können, woher Verunreinigungen kommen, bietet Pfeiffer das AMPC an – eine einzigartige Lösung zur Überwachung von AMC in Reinräumen und Equipment-Front-End-Modulen (EFEM). Das innovative Design mit integrierten Ventilen umfasst bis zu 15 fortschrittliche Analysatoren, die mithilfe von Ionenmobilitätsspektroskopie, Flammenionisierungsdetektion oder UV-Fluoreszenz Säuren, Basen und organische Verbindungen an bis zu 128 Stellen in einer Fabrik erkennen und quantifizieren können.

Der AMPC Erweiterungsrahmen bietet mit 39 HE Platz für sieben bis neun Analysatoren. Wenn noch mehr Verbindungen überwacht werden müssen, kann das System um einen zweiten Rahmen erweitert werden. Alle Messdaten und Systemparameter werden in einer Datenbank gespeichert und über die Datenübertragungsprotokolle der Fabrik übertragen, sodass Kontaminationswerte in Echtzeit überwacht werden können. Mit der Software können Benutzer außerdem Alarme für die Überschreitung definierter Schwellenwerte einstellen und über einen Ethernet-Anschluss in Echtzeit auf die Messdaten zugreifen. So kann die Halbleiterfabrik die Informationen analysieren und geeignete Maßnahmen treffen.


Kundenvorteile


Das AMPC bietet Fabriken sofortige Einblicke in Kontaminationswerte und unterstützt so eine schnelle Entscheidungsfindung und Prozesssteuerung. Mit einem hohen Durchsatz führt es Analysen in nur drei Minuten durch, was schnelle Reaktionen und zeitnahe Maßnahmen ermöglicht. Es ist so konzipiert, dass es nicht zu Kreuzkontaminationen zwischen Probenahmeleitungen kommen kann. Dies gewährleistet zuverlässige Daten von allen überwachten Stellen. Skalierbare Konfigurationen von Analysatoren und Probeentnahmeleitungen ermöglichen eine zentralisierte Überwachung, reduzieren die Betriebskomplexität und steigern die Gesamteffizienz der Fabrik.

FAQ

Wie kommt es zu Verunreinigungen?

In der Halbleiterindustrie kann es während des Transports oder eines Wartezyklus zu einer Waferausgasung kommen. Feuchtigkeit und durch Luftströmungen übertragene molekulare Verunreinigungen (Airborne Molecular Contamination, AMC), wie zum Beispiel Fluorwasserstoff (HF), die aus Prozessgasen, Chemikalien und Materialien in der direkten Prozessumgebung stammen, reagieren in den engen Zwischenräumen der Transportboxen (Pod-Systeme) mit Oxidationsmitteln aus der Umgebungsluft (H₂O und O₂). Diese Reaktionen verursachen Kristallwachstum auf strukturierten Wafern, was zu Qualitätsverlusten und einer verminderten Produktionsausbeute führt.

In der Pharmaindustrie können Verunreinigungen wie Feuchtigkeit, Sauerstoff oder mikrobiologische Stoffe die Stabilität von Arzneimitteln während des gesamten Produktlebenszyklus beeinträchtigen.

Was macht die Kontaminationsmanagementsysteme von Pfeiffer besonders?

Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Vakuumtechnologie verfügt Pfeiffer über umfassendes Know-how in Bezug auf Prozesse, Ausrüstung und Umgebungen von Produktionssystemen. Wir nutzen diese Expertise, um fortschrittliche Lösungen für das Kontaminationsmanagement in der Halbleiter- und Pharmaindustrie anzubieten. Unsere Systeme erkennen und minimieren Verunreinigungen und steigern so die Ausbeute in jedem Prozessschritt.

Um eine hochwertige Produktion zu gewährleisten und die Ausbeute zu maximieren, bedarf es detaillierter Kenntnisse über Verunreinigungen auf Wafern, in Transportboxen (Front Opening Unified Pods, FOUPs) und in ihrer unmittelbaren Umgebung, zum Beispiel in Reinräumen oder EFEMs (Equipment-Front-End-Modulen), damit Überwachung, Dekontaminierung und Echtzeit-Prozesssteuerung wirksam umgesetzt werden können.

In der Halbleiterindustrie ermöglicht das APA 302 eine kontinuierliche Überwachung, während das vollautomatisierte ADPC 302 Partikel auf den Innenflächen von Transportboxen lokalisiert und zählt. Das APR 4300 dekontaminiert Wafer sowie FOUPs und schützt sie während der Wartezyklen. Für Reinräume und EFEMs (Equipment-Front-End-Module) liefert das AMPC zentralisierte Verunreinigungsdaten in Echtzeit, die eine schnelle Entscheidungsfindung und ein effizientes Fabrikmanagement ermöglichen.