Thermische Vakuumprüfung
Die thermische Vakuumprüfung in einer
thermischen Vakuumkammer (TVAC) kombiniert stabile Niederdruckbedingungen mit definierten Temperaturbereichen über lange Zeiträume, um ein gleichbleibendes Bauteilverhalten unter simulierten Weltraumumgebungen zu gewährleisten. Bei weltraumbezogenen Anwendungen gehören dazu oft
Temperaturen von -80 °C bis >150 °C, die spezielle Konzepte zur Kühlung oder Heizung innerhalb der Vakuumkammer erfordern.
Um diese Konditionen zu erreichen, können die Kammern mit einer
Wärmeummantelung – auch als
Kälteummantelung oder
Wärmeschild bezeichnet – ausgestattet werden. Diese ist mit
Thermofluid-Thermostaten verbunden, die solche Temperaturen erreichen können. Die Ummantelung sorgt für gleichmäßige Oberflächen und stabilisiert das thermische Verhalten während des Zyklus.
Die strukturelle Integrität wird durch einen
Helium-Lecktest bestätigt, der die erforderliche Empfindlichkeit bietet, um sehr geringe Leckraten in geschweißten Strukturen für thermische Vakuumanwendungen festzustellen. Innenflächen können
elektropoliert oder mit anderen
ausgasungsarmen Oberflächen hergestellt werden, um während der gesamten Tests saubere und stabile Vakuum-Konditionen aufrechtzuerhalten.